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Handelsspannenverhandlungen auf der Zielgeraden?

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Die langwierigen und schwierigen Verhandlungen zwischen dem Bundesverband Presse-Grosso und der Verlagskoalition über die Neuregelung der Handelsspannen befinden sich allem Anschein nach in der Schlussphase. Wie aus Grosso-Kreisen verlautete, konnten bei einem Treffen der Parteien am 21. Dezember deutliche Fortschritte in wichtigen Fragen erzielt werden. Die Chancen stünden gut, dass bis Anfang Februar auch über die derzeit strittigen Punkte eine Einigung erreicht werde.

Zuvor hatte die außerordentliche Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Presse-Grosso am 13. Dezember ein Angebot der Verlagskoalition, der die Verlage Bauer Media Group, Hubert Burda Media, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr, Mediengruppe Klambt, Spiegel-Verlag und Axel Springer angehören, abgelehnt und ihrerseits einen eigenen Vorschlag für die Handelsspannen und die weiteren Konditionen der künftigen Vertriebstätigkeit des Presse-Grossos für die Verlage entworfen.

Wie aus Branchenkreisen zu hören ist, verlangen die Verlage neben finanziellen Zugeständnissen eine deutliche Senkung der Zahl der Pressegroßhandlungen.

Die aktuelle Handelsspannenregelung läuft Ende Februar aus.



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(sgo) 12.01.2018


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